16 08

Hoch hinauf zum Geigerskopfturm

Blauer Himmel, Sonnenschein und Schnee soweit das Auge reicht. Beste Voraussetzungen also für eine winterliche Wanderung im Ortenaukreis. Das Ziel?
Der Aussichtsturm auf dem Geigerskopf.

Der 20 Meter hohe Turm steht auf dem Gebiet der Gemeinde Bottenau zwischen den Orten Oberkirch und Durbach. An ihm führen viele Wanderwege vorbei, weshalb er von verschiedenen Startpunkten gut zu erreichen ist. Wir haben auf dem Parkplatz vom Hummelswälderhof geparkt, von dort aus ist der Weg zum Turm gut ausgeschildert. Schon zu Beginn der Wanderung befinden wir uns inmitten zahlreicher Weinreben. Hier baut die Oberkircher Winzergenossenschaft (WG) verschiedene Rebsorten an. Mit einer Gesamtrebfläche von rund 480 Hektar ist die WG eine der Größten in Baden.

NACH 90 STUFEN DIE VOGESEN IM BLICK

Auf den geschotterten Wegen läuft man die meiste Zeit in der Sonne, doch es gibt auch immer wieder schattige Abschnitte, die durch den Wald führen. Nach rund einem Kilometer wird es zum ersten Mal etwas anstrengender und es geht bergauf. Insgesamt ist die Strecke jedoch absolut machbar und auch für Anfänger und Kinder gut geeignet.

Nun ist das Ziel schon zum Greifen nah und es geht die letzten 300 Meter hinauf Richtung Geigerskopf. Endlich angekommen ist der in Regenbogenfarben gestrichene Aussichtsturm nicht zu übersehen. Bevor wir uns auf den Weg nach oben machen, muss eine kleine Stärkung her. Dafür setzen wir uns auf eine der Bänke in die Sonne – es gibt aber auch eine geräumige Holzhütte mit großem Tisch, die die Besucher für ihre Rast nutzen können.

Schließlich geht es den Turm hinauf zur Aussichtsplattform. Die 90 Stufen haben sich mehr als gelohnt, denn uns erwartet ein traumhafter Ausblick in die Rheinebene. Bei gutem Wetter sind sogar die Vogesen und das Straßburger Münster zu sehen. An vier Infotafeln wird außerdem die Distanz (Luftlinie) zu verschiedenen europäischen Städten angezeigt Meine Heimat München ist 226 Kilometer entfernt.

Insgesamt haben wir für die 2,5 Kilometer lange Wanderung rund 45 Minuten gebraucht.

Autorin: Katharina Engel